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food-fotografie: cook it, shoot it, eat it

obwohl ich seit 5 jahren gemeinsam mit maria und sophie das fashioncamp vienna organisiere, habe ich es noch nie geschafft während unserer blog-konferenz einen workshop zu besuchen. in den letzten jahren habe ich hin und wieder auch einen diy-workshop gehostet, aber leider hatte ich noch nie die zeit, selber an einem teilzunehmen. daher habe ich vor zwei wochen bei der lieben eva einen platz in ihrem cook it, shoot it, eat it workshop und somit meinen ersten fotografie-workshop gebucht.

eva ist von beruf foodbloggerin, -fotografin und -stylistin und war beim fashioncamp vienna vergangenen april als workshopleiterin zwei tage bei uns im einsatz. danach hat sie sich mit cliff, der letztes jahr bereits für die fotografie-workshops verantwortlich war, zusammengetan und die workshop-reihe cook it, shoot it, eat it gelauncht. zuerst wird gekocht, dann fotografiert und zum schluss das dreigängige menü gemeinsam gegessen. 2016 geht es mit dem workshop in die zweite runde und cliff wird bereits am 10. und 11. oktober wieder den bereits fast ausgebuchten foodstyling & -fotografie workshop leiten.

einen workshop bzw. kurs wird dieser beitrag sicherlich nicht ersetzen, aber die wohl wichtigsten faktoren für ein schönes bild fasse ich für euch heute zusammen. neben iso, blende und belichtungszeit sind die folgenden 5 punkte essentiell für die (food-)fotografie:

1. licht
man muss zu beginn kein fotostudio mit lichtboxen und teuren blitzen besitzen bzw. mieten, denn das natürliche licht bringt wunderschöne bilder zustande. man sollte nur beachten von wo das licht auf das setting scheint. im oberen bild kommt das natürliche licht schräg von rechts und beim zweiten bild trifft das licht von hinten auf das essen.
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wenn einfach zu wenig licht für ein gutes foto vorhanden ist, dann könnt ihr mithilfe eines blitzes noch mehr aus dem foto herausholen. das obere bild ist mit blitz fotografiert und das untere ohne blitz. wenn ihr blitzt, dann solltet ihr nie frontal das objekt anblitzen.
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2. verschiedenes styling
mit unterschiedlichen props und hintergründen könnt ihr ein und das selbe essen in unterschiedlichen settings inszenieren.
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ebenfalls wichtig ist die vorbereitung des sets. dadurch müsst ihr nicht bereits das fertige foto in szene setzen, sondern durch die vorbereitung wird das essen nicht kalt und bleibt frisch. ebenfalls fällt euch auf, ob ihr vielleicht noch ein paar details ändern solltet. in dem folgenden foto zum beispiel sieht man bereits während der vorbereitung, dass der dunkle schokokuchen in dem dunklen setting untergehen würde. wenn man jedoch den teller ein wenig mit staubzucker anstaubt, erzeugt man den notwendigen farblichen kontrast.
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3. verschiedene objektive
durch unterschiedliche objektive werden verschiedene bildkompositionen möglich.
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4. verschiedene perspektiven
viele food-fotografen verwenden ein stativ, dieses ist vor allem bei schlechten lichtverhältnissen hilfreich, jedoch fotografiere ich die fotos für we love handmade immer mit der freien hand und bewege mich ständig um den tisch. entweder steige ich auf eine kleine leiter, den küchentisch oder bewege mich näher an das objekt heran.
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5. tiefenschärfe und schärfepunkte
mit der setzung des schärfepunktes wird der blick des betrachters gelenkt. ihr solltet versuchen die schärfe gezielt zu setzen und beispielsweise den vordersten punkt am teller in den fokus stellen.
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ich freue mich schon auf das nächste shooting und bin gerade im euphorischen prop-shopping-modus. für die hintergründe habe ich mir auch schon einige folien zusammen gesucht. wenn ihr shopping-tipps braucht sagt bescheid und ich halte euch auf dem laufenden. das rezept für den schokokuchen gibt es übrigens bei it’s foodtastic!

6 Comments

  • Reply
    Kerstin
    6. Oktober 2015 at 9:55 AM

    Oh wow die Bilder sind wirklich toll geworden. Der Kurs scheint sich ja gelohnt zu haben. Ich finde Food-fotografie hört sich eigentlich immer recht easy an, ich bin dann aber doch zu unkreativ für ein hübsches Setting :D

    Love, Kerstin
    http://www.missgetaway.com

  • Reply
    Kathi
    6. Oktober 2015 at 10:44 AM

    Vielen Dank für diesen Beitrag und die vielen Tipps! :) Sowas ist immer super!

    lg, Kathi
    http://www.ilvieebella.com

    Ps.: Heut gibts ein Gewinnspiel für alle Beautyjunkies auf meinem Blog! ;)

  • Reply
    Alnis
    11. Oktober 2015 at 9:13 PM

    Die Fotos sind großartig geworden, ein toller Kurs und super Tipps!
    Liebe Grüße an dich
    Alnis
    http://alnisfescherblog.com

  • Reply
    Anie
    13. Oktober 2015 at 7:16 AM

    Wow der Kurs scheint toll gewesen zu sein. Die Bilder sind richtig klasse.
    LG Anie
    http://www.fashanie.com

  • Reply
    das war das fashioncamp vienna oktober 2015 - h.anna
    20. Oktober 2015 at 6:05 PM

    […] und etwas von mir wollte. ich würde ja am liebsten an jedem workshop teilnehmen. meinen ersten foodstyling & -fotografie kurs konnte ich vor ein paar wochen ja schon von der bucket-list streichen! da ich mir natürlich […]

  • Reply
    we love Shopping: Tableware - we love handmade
    25. Oktober 2015 at 10:59 AM

    […] ich am Food Styling & Photography Workshop von Eva & Cliff teilgenommen habe, upgrade ich ständig meine Tableware-Kollektion. Unterschiedliche Löffel, […]

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